Patho-Besuch

Den Krankheiten auf der Spur

Gemeinsam mit Prim. Univ.-Doz. Dr. Anton Hittmair verfolgten wir eine Gewebsprobe durch die einzelnen Laborstationen bis zum fertigen Befund. Makroskopie, Entwässerung, Färbemethoden, Mikrotome, High-Tech-Mikroskope und natürlich auch die Prosektur waren Stationen des Lehrausgangs der Modulgruppe „Mikrobiologie und Pathologie“. Sehr gerne ließen sich die Schülerinnen von der Faszination des renommierten Pathologen für das menschliche Gewebe anstecken und erkundeten eine Eileiterentzündung, eine schwere Gastritis, ein Mamma-Karzinom, eine metastasierte Bauchspeicheldrüse oder eine „wunderschöne“ Appendizitis in Form von histologischen Präparaten.

Den Stellenwert der Pathologie für die Qualitätssicherung im Krankenhaus und für den Heilungserfolg der einzelnen Patientin / des einzelnen Patienten kehrte Dr. Hittmair ebenso hervor und klärte über falsche Vorstellungen und Meinungen zur Tätigkeit eines Pathologen auf, gespickt mit coolen Beispielen aus der Medizingeschichte und aus dem eigenen beruflichen Erfahrungsschatz.

„Mir war nicht bewusst, wie stark Pathologen auch in Therapiegespräche involviert sind und maßgeblich auch durch die Archivierung von Präparaten zum Heilungserfolg von Patientinnen und Patienten beitragen. Therapie ist Team-Work.“ (Franziska)

 „Faszinierend war der Blick hinter die Kulissen der Prosektur, von der Kühlkammer zum Sektionstisch und dem Sezierbesteck und die Achtung der Pietät des obduzierten Leichnams.“ (Anna)

Karin Schaffer