Pluskurs Medizin

Pluskurs Medizin

Pluskurse stellen eine Möglichkeit dar die persönlichen Interessen von Schülerinnen und Schülern zu fördern und Begabungen zu stärken. Elina, Elisa und Anna aus der 8B nahmen diese Herausforderung an und widmeten sich ein Schuljahr lang medizinischen Fragestellungen.

Pluskurs-Partner sind dabei renommierte Forschungseinrichtungen wie die PMU und die SALK, die ihre Laboratorien und Expertisen zur Verfügung stellen.

Perfekt vorbereitet für ihre Tätigkeit im Labor wurden sie im Vorfeld von Prof. Nisveta Decker, vom Akademischen Gymnasium in Salzburg, die in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen wie Mikroskopieren und Sezieren einführte.

An der SALK erhielten wir zunächst eine Einführung in das Thema Bluttransfusion. Dabei lernten wir, wie wichtig Blutspenden besonders bei Operationen oder starkem Blutverlust sind. Außerdem wurde uns erklärt, dass Blut in verschiedene Bestandteile wie Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Plasma aufgeteilt werden kann, die jeweils unterschiedliche Aufgaben im Körper erfüllen. Besonders interessant war auch, dass wir die verschiedenen Bereiche der Abteilung besichtigen konnten, zum Beispiel die Infektionsdiagnostik und das Hauptlabor. Zum Abschluss durften wir sogar selbst eine Blutgruppenbestimmung durchführen.

Am Institut für Molekulare Regenerative Medizin an der PMU bekamen wir Einblicke in die moderne Forschung. Dort arbeiteten wir praktisch im Labor und haben histologisches Gewebe dünn geschnitten, gefärbt und anschließend mit einem Laser-Scanning-Mikroskop untersucht, wodurch der Aufbau von Zellen und Geweben in verschiedenen Farben sichtbar wurde. Dabei lernten wir auch wichtige Regeln für das Arbeiten im Labor, wie steriles Arbeiten, sorgfältiges Pipettieren und das Vermeiden von Kontaminationen.

Wir fanden den Pluskurs sehr interessant, weil wir nicht nur theoretische Informationen bekommen haben, sondern auch selbst praktische Erfahrungen sammeln konnten. Besonders spannend war es, Einblicke in echte Labore und medizinische Arbeitsbereiche zu bekommen. Insgesamt war der Besuch eine sehr lehrreiche Erfahrung und hat gezeigt, wie vielseitig und präzise die Arbeit in Medizin und Forschung ist. Dabei haben wir viel Neues gelernt und gemerkt, dass uns diese Themen auch in Zukunft interessieren könnten.

Elisa, Elina und Anna, 8B