Salzburgs 1. Schüler*innenkonferenz zu Cyberbedrohungen
In der TriBühne Lehen durften die Schülerinnen und Schüler der 7B am 27. November in den Genuss hochkarätiger Vorträge zu den Themen Cybergewalt, Resilienz und Cybersecurity kommen. Ein Thema, das laut Studien einen großen Prozentsatz der Weltbevölkerung betrifft und wie eine Life-Befragung zeigte, auch dementsprechend hohe Zahlen im vorhandenen Publikum von ca. 200 Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Bundesland Salzburg hervorbrachte.
Zahlreiche praktische Beispiele untermalten die präsentierten Zahlen und Fakten und machten die Thematik besonders plakativ. So erhielten sie Infos zu den unterschiedlichsten Formen von Cybergewalt und Cybercrime (Sex torsion, Cybermobbing, deep fake, Online Grooming, Hacker-Angriffe, phishing, Identitätsklau, Fake news, …) und wurden von Eva Krallinger vom Gewaltschutzzentrum über die möglichen Auswirkungen von Cybergewalt aufgeklärt. Die Jugendstrafrichterin Christina Bayrhammer berichtete aus ihrer täglichen Praxis von Stalking, Drohungen bis zu Nötigung, Upskirting und politischen Delikten wie Verhetzungen war alles dabei. Dr. Kornelius Winds, Oberarzt der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie beleuchtete die problematische Nutzung des Internets und die Rolle von Dopamin und somit von unserem Belohnungszentrum im Gehirn und welche kleinen Effekte digital detox z.B. schon haben kann und Univ-Prof. Ines Weber stellte Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung in den Fokus ihrer Ausführungen.
Extrem wertvoll war die Diskursbereitschaft der Vortragenden und der Standbetreiber*innen, so konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen im Panel an Staatsanwältin Katharina Nocker, die Cybersecurity-Experten Wolfgang Weikl und Thomas Kroh, sowie an Stefan Winkler von der mindsetter GmbH richten, woraus sich eine äußerst lebendige Diskussion ergab.
Bedenke: „Was du online machst, hat auch offline Auswirkungen“
